
Ausgangslage
Ein Hotel in Frankfurt sollte unter der Marke ibis Styles (Accor) durch einen neuen, privaten Betreiber weitergeführt werden. Solche markengebundenen Übergaben verlangen mehr als eine reine Vermittlung: Bevor eine Hotelkette einen Franchise- bzw. Lizenzvertrag freigibt, prüft sie den künftigen Betreiber sorgfältig — denn er trägt fortan ihren Namen.
Unsere Rolle
Wir haben den passenden privaten Betreiber gefunden und den gesamten Prozess gemeinsam mit Accor begleitet: von der Übermittlung des Vertrags an den neuen Betreiber bis zum gemeinsam durchgeführten KYC-Prozess (Know Your Customer), mit dem die Kette Identität, Bonität und Eignung des Betreibers prüft. So war sichergestellt, dass alle Anforderungen der Marke erfüllt waren, bevor der Lizenzvertrag zustande kam.
Das Ergebnis
Das Haus wird als ibis Styles unter Marke weitergeführt — mit einem privaten Betreiber, der über einen Lizenzvertrag der Kette abgesichert ist. Der Eigentümer behält eine etablierte Marke im Haus, der Betreiber profitiert von Vertriebskraft, Buchungsplattform und Standards von Accor, ohne seine unternehmerische Selbstständigkeit aufzugeben.
Warum das funktioniert
Die Kombination aus Markenanbindung und privatem Betreiber verbindet zwei Welten: die Sicherheit einer Kette (Standards, Vertrieb, internationale Sichtbarkeit) mit der Flexibilität und dem Engagement eines Unternehmers vor Ort. Voraussetzung ist ein sauberer Vertrags- und KYC-Prozess — genau daran entscheidet sich, ob die Kette die Lizenz überhaupt vergibt.
Was sich übertragen lässt
Wir arbeiten nicht nur mit privaten Betreibern, sondern auch direkt mit Hotelketten zusammen — und statten Häuser mit Lizenzverträgen namhafter Marken aus. Für Eigentümer heißt das: Ein privater Betreiber und eine starke Marke schließen sich nicht aus. Mit dem richtigen Partner und einem sauberen Prozess lässt sich beides verbinden.