
Ausgangslage
Bei der Verpachtung von Hotels gilt eine Umsatzpacht in der Größenordnung von etwa 20–25 % als marktüblich. Für ein Aparthotel in Hamburg lag die Zielvorstellung darüber — ein Niveau, das ein klassischer Betrieb mit üblichem Personalaufwand kaum erwirtschaften kann.
Die Idee
Der Schlüssel war der richtige Betreiber. Statt eines konventionellen Betriebs haben wir das Objekt mit einer wachsenden Hotelkette zusammengebracht, die auf Automatisierung und Digitalisierung spezialisiert ist: digitaler Check-in, automatisierte Abläufe, technisch schlanker Betrieb. Weil dieser Betreiber deutlich weniger Personal benötigt, sinken die Betriebskosten — und genau dieser Spielraum lässt sich in eine höhere Pacht übersetzen.
Das Ergebnis
Erzielt wurde eine Umsatzpacht von bis zu 35 % — deutlich über dem marktüblichen Niveau von 20–25 %; auch die Pacht je Einheit lag im vierstelligen Bereich. Möglich war das nicht trotz, sondern wegen des Konzepts: Ein hochautomatisierter Betrieb kann einen größeren Anteil des Umsatzes als Pacht abgeben und bleibt trotzdem wirtschaftlich.
Warum das funktioniert
Die Höhe einer tragfähigen Pacht hängt unmittelbar von der Kostenstruktur des Betreibers ab. Wer über Digitalisierung und Automatisierung seine größte Kostenposition — das Personal — spürbar senkt, kann dem Eigentümer mehr bieten. Für die Verpachtung heißt das: Nicht die Immobilie allein bestimmt die erzielbare Pacht, sondern das Betriebsmodell des Partners.
Was sich übertragen lässt
Für Eigentümer lohnt der Blick über den klassischen Betreiber hinaus. Digital und automatisiert geführte Konzepte verändern die Rechnung — und können Pachten ermöglichen, die im herkömmlichen Modell unrealistisch wären. Entscheidend ist, den zum Objekt passenden Betreiber zu finden.
Die Angaben sind anonymisiert. Auf Anfrage nennen wir Ihnen das konkrete Hotel — vorbehaltlich der Freigabe durch unsere Kunden. Hierfür genügt eine gesonderte Anfrage.